Die Reisen und Fotos der 5 Reicherts - Eine Familie auf Reisen
May 22 2010

31. März – Mt St Michel nach Cote Sauvage

Sturm an der Cote sauvage, beachtet die Menschen an der rechten oberen Ecke des Bildes. So groß waren die Wellen!

Sturm an der Cote sauvage, beachtet die Menschen an der rechten oberen Ecke des Bildes. So groß waren die Wellen!

Wir kamen gut von der Wiese runter am nächsten Morgen, wenn auch relativ spät, weil wir regenbedingt länger geschlafen hatten. Als Ziel hatten wir uns Erquy vorgenommen. Wir landeten aber im heftigen Gewitter, Hagel und Sturm. Teilweise war das Fahren gefährlich, weil so viel Hagel auf der Staße lag, dass es glatt wurde. Wir sahen, dass die ganze Küste zuhing und es nur 20 km im Land sonnig war.

So entschlossen wir uns nach kurzer Beratung, doch weiter südlich zu fahren, damit wir nicht nur vor Regen und Hagel im Mobil Zuflucht suchen müßten. Wir fuhren quer durch die Bretagne zur Cote Sauvage. Dort stürmte es zwar, aber die Sonne schien und die Wellen knallten nur so. So hatten wir die Küste noch nie gesehen! Das war klasse.

Leider gab es für Wohnmobile keine Parkplätze mehr. Das ist Mist! Alles ist mit Balken zu. Nicht mal halten kann man mehr. Wir parkten also auf dem einzigen Womo Parkplatz fast am Ende der Strecke der wilden Küste und liefen fast 2 Stunden mit dem schweren Fotogepäck und den Stativen in die Richtung der schönen Strände. Uff, das war wirklich lang und weit. Aber, wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten viele Fotos machen.  Die Kinder genossen diese wilden Wellen auch sehr, sie klagten nur über den heftigen und sehr kalten Wind. Die Sonne schien jedoch die ganze Zeit und so war es relativ gut auszuhalten. Wir bewunderten den Schaum, der sich am Strand ansammelte. Amy testete, wie weit man reingehen konnte. Sie meinte erst, die Hose werde nicht nass davon, aber nach ein paar Minuten weichte doch alles auf, sie war nicht nur nass, sondern auch schmutzig. Ich hatte vorher Wanderer gesehen, die ähnlich Muter auf ihren Hosen hatten:-) Nicht nur Kids sind neugierig. Das Bild von Amy im Schaum findet ihr weiter unten.

Erst kurz vorm besten Licht waren wir am Mobil zurück – wir mußten die 2 Stunden ja auch wieder zurück. Mit vielen Fotostopps verlängert sich so eine Wanderung. Doch dann waren alle meine Speicherkarten voll. Ich hatte zu oft auf Serie gestellt, was bei den rießigen Wellen so viel Spaß gemacht hatte. Außerdem habe ich auch endlich mal die Filmfunktion meiner 5D M2 genutzt. Bisher war mir das zu umständlich, aber so schlimm ist es mit dem Unstellen gar nicht und die Filme sind echt klasse! Nur die Speicherkarten reichen nicht mehr ganz so lang. Das Herunterladen dauerte aber leider zu lange, so machte ich erstmal nur eine 8Gb Karte leer und dann zogen Gunter und ich nochmal los.  Die Kids waren rechtschaffen müde, sie genossen einen Film während wir dann nochmal im Sturm die Haare verwehen liesen. Die Sonne verschwand leider hinter einer tiefen Wolkenwand am Horizont und Schwubs war das Licht weg. Schade, denn die Wellen knallten noch und ich hätte gern nochmal experimentiert. das kann man auch fast im Dunkeln, davon werde ich aber später berichten…

Und wieder wurde unser Schlaf die ganze Nacht von Regen und Sturm gestört. Wo das viele Wasser nur hergekommen war, bei dem blauen Himmel?

Hier nun ein paar Sturmbilder:

gewaltiges Naturschauspiel

gewaltiges Naturschauspiel

Zäune am Strand

Zäune am Strand

Amy im Schaum am Strand der Cote Sauvage

Amy im Schaum am Strand der Cote Sauvage

hohe Wellen an der Cote Sauvage

hohe Wellen an der Cote Sauvage

So, das war heute für Uwe, der schon auf den Bericht wartet. Liebe Grüße an dieser Stelle!

Hier ein Link zu Uwe’s Blog.


May 17 2010

30.März – St Valery nach St Michel

St Michel in Regennacht

St Michel in Regennacht

Morgens schliefen wir aus, was am Wetter lag. Aber auch daran, dass Nachts nochmal Ebbe gewesen war und die Bagger auch im Dunkeln Krach machen konnten. Das taten sie auch, ab ca. 4:00 Uhr. Es regnete und gab Gewitter, also alles in allem sehr laut. Ich träume immer viel Quatsch, wenn ich so leicht schlafe, das unterstützte meine Erholung nicht weiter. Die Kids bekamen zwar von dem Lärm in der Nacht nichts mit, wollten aber trotzdem lange schlafen, es sind ja Ferien. Wir verbrachten dann morgens noch eine Weile am Strand, zuerst bauten Amy und Noah noch eine Burg im Sand, aber die Flut kam so heftig und schnell, dass mit einer Welle alles wieder glatt war. So gaben sie auf, es gab am Kieselstrand kein weiteres Sandfleckchen. Ich machte ein paar Fotos von Wellen, aber, da die Sonne nur spärlich schien, die Wellen so hoch waren, dass der Sand drunter aufgewirbelt wurde, machte es nicht so viel Spaß. Wir liefen nochmal hoch auf den Berg, nicht ganz, weil es sehr matschig war, aber so weit, dass wir einen schönen Überblick bekamen. Der Stellplatz war diesmal übrigens sehr wenig besucht, so hatten wir den noch nie gesehen. Ob das am Lärm lag?

Wir fuhren dann Richtung Granville, es dauerte lange, bis wir endlich da waren. In der Stadt war es recht unangenehm zu fahren. Einmal landeten wir in einer Straße, die definitiv zu eng für uns war. Ein Händerler wollte fast die Markise einrollen, tat es aber dann nicht. Schaute nur wenig mitleidig, wir sollten schon sehen, wie wir wieder rauskamen. Dann fanden wir den Stellplatz leider nicht. Der war bisher immer vor dem Aquarium am Berg, und von da aus hatte man einen wunderbaren Blick über den Hafen und es gab einen Leuchtturm in der Nähe. Leider gab es überall Balken, keine Womos mehr erwünscht. Den Stellplatz gab es nicht mehr, wie schade. Wir mußten also weiterfahren. Und folgten dem Navi, aber nur bedingt. Warum der immer die engsten Gassen nehmen will verstehe ich nicht! (Doch, doch, wir haben ihn so eingestellt, dass er große Straßen nehmen soll. Er macht es nur nicht…) Jedenfalls landeten wir sehr spät, im strömenden Regen am Mt St Michel. Und: alle Parkplätze waren gesperrt, weil eine sehr hohe Flut erwartet wurde. So hatten wir das noch nie gesehen. Das Wasser schoß nur so in die Bucht, wie ein Fluß und es kam immer weiter. Der Parkplatz war im Nu völlig überflutet. Wir hatten einen Stellplatz etwas abseits auf einer Wiese gefunden, da standen nur drei Mobile aber wir stellten uns dazu. Auf Wiese, was mir nicht so recht war, weil es immer und immer wieder regnete. Wir liefen nochmal Richtung St Michel, waren ja jetzt ewig weit davon entfernt. Es war eiskalt, eisekalt. Brr, nach der Wanderung hatte ich Eisbeine.

Straße zum St Michel

Straße zum St Michel

Ein paar Mobile parkten oben an der Straße. Das Wasser floß schneller in die Bucht als man laufen konnte. Welch ein Schauspiel!

überfluteter Parkplatz

überfluteter Parkplatz

So hoch hatten wir die Flut hier noch nie gesehen. Und wir waren ja schon oft am St Michel. Ob das an den Baumaßnahmen liegt, welche den Klosterberg ja wieder als Insel wieder herstellen wollen?

Wir schliefen wieder eher schlecht durch die Nacht, weil es stürmte und schüttete. Ich hatte Bedenken wegen der Wiese. Wir hatten in England ja schlechte Erfahrungen gemacht mit dem Wegkommen nach starkem Regen.

letzter Reiseblogeintrag


May 14 2010

29. März – Reisevorbereitungen und St Valery

Leuchtturm von St valery

St Valery

So, endlich geht es etwas weiter hier mit dem Reisebericht:-)

Reisevorbereitungen:

Wie üblich war es hektisch vor unserer Reise. Und das, obwohl wir uns bewußt waren, wie schnell die Osterferien auf uns zurasten. Wahrscheinlich war es den Kindern noch nicht schnell genug, ich konnte aber mein selbst auferlegtes Arbeitspensum kaum bewältigen.
Wir hatten lange auf wärmeres Wetter gewartet, denn das Mobil brauchte Wartung. Leider hatten wir es nach Ende der langen Reise nicht direkt geputzt, das war ein Fehler. Dann macht man es nämlich nicht mehr. Es war also noch schmutzig, glücklicherweise aber nur außen. Innen war es rein :-)

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Apr 10 2010

Normandie & Bretagne April 2010

Wir sind zurück von der Bretagne. Die Osterferien waren zu kurz, es war zu hektisch vor der Reise und auch danach…

Jetzt ganz kurz die Ankündigung: der Bericht wird in den nächsten Tagen stückweise hier im Blog veröffentlicht. Als Vorgeschmack ein Foto. Aufgenommen in St Valery en Caux, bei stürmischem Regenwetter, extrem niedriger Ebbe und viel Lärm im Hafenbecken.

Hafenbecken wir ausgebaggert

Bagger in St Valery

Meer morgen:-)