Die Reisen und Fotos der 5 Reicherts - Eine Familie auf Reisen
Jul 8 2010

2.April – Cote Sauvage – nach Penmarch

Graswellen

Wellen aus Gras und ein Zaun, der auch bei Wind still hält

Und wieder waren wir sehr erstaunt, dass uns blauer Himmel empfing am Morgen. Welch ein Glück, wenn man bedenkt, wie viel es geregnet hatte in den letzten Tagen. Da hatten wir bisher doch gute Bedingungen für Wanderungen und Fotografie gehabt. Ich verbrachte ein paar Stunden mit Amy und Noah am Strand. Die Wellen rollten immer noch wunderschön in die Bucht. Ich machte zu viele Fotos. Das Meer war aber so wild, dass fotografieren schwierig war, denn die Gischt war überall und das Meer schien fast überzukochen. Alles war weiss vor Schaum, die Wellen waren nicht mehr so schön geformt, sondern sahen aus wie überkochende Milchsuppe. Fast schon zu wild das Ganze. Schön, dass die Strände immer wieder anders aussehen und man sich immer wieder auf neue Situationen einstellen muß. Dann bleibt das Leben und die Fotografie spannend:-) Den Kids wurde es bald zu kalt, Gunter und ich fotografierten noch eine Stunde, dann beschlossen wir weiterzufahren.

Wir fuhren Richtung Pointe de Trevignon. Leider wurden wir da von Womoverbostschildern überfallen, was mich frustrierte. Ich hätte gern kurz den Hafen angesehen, aber wir durften auf km langer Stecke nicht mal Halten. Ich war so frustriert, dass ich nicht mal Lust hatte den Strand zu erkunden, als wir endlich einen Womoparkplatz gefunden hatten. Amy und Noah verbrachten ein, zwei Stunden am Strand während wir philosophierten, vor allem über die Übel in der Gesellschaft. Und ich überlegte ernsthaft, ob es noch Sinn macht, mit dem Mobil unterwegs zu sein? Wahrscheinlich sitzt bei mir der Werkstatt Schock von vor der Abreise noch zu tief. Das ist mir zur Zeit alles zu viel!

Wir fanden schließlich zwei Stellplätze für Mobile, man kann also nicht mehr selbst entscheiden, was man ansehen möchte, sondern muß danach gehen, wo man parken kann! Das ist fotografisch und auch touristisch ein Spaßkiller! Ein sehr großer sogar. Und die Bretagne war immer so schön mit Mobil. Wahrscheinlich ist es einfach zu viel geworden mit den Mobilen? Ich kann die Anwohner verstehen, aber ich denke trotzdem, dass jeder das Recht haben sollte sich das Meer anzusehen. In der Vorsaison ist ja fast gar nichts los, da könnte man doch die Parkplätze öffnen? Es ist so frustrierend, wenn man an sehr großen, absolut leeren Parkplätzen vorbeifährt und selbst nicht mal halten kann:-(

Für uns ist eine Reise mit dem Wohnmobil die eizige Chance ans Meer zu kommen. Denn kurze Reise mit 5 Leuten, und die Kids zählen ja bis auf Amy alle schon als Erwachsene, mit Hotel, Zug oder Flugzeug, können wir uns nicht leisten. Ein kleineres Mobil geht leider auch nicht. Wir hatten mal dran gedacht, auf einen VW Bus umzusteigen, aber es ist sinnlos, viel zu eng für uns. Was an diesem Tag am frustrierendsten war: die Häuser waren alle für den Winter geschlossen. Nur die Reichen können sich die Häuser am Meer leisten. Und die meisten Häuser werden nur als Sommerresidenz genutzt!! FRUST!

Amy und Noah am einsamen Strand

Amy und Noah am einsamen Strand

Wellen

Wellen

dicke Wolken, wilde Wellen

dicke Wolken, wilde Wellen

alter Bunker

alter Bunker - das Meer wird früher oder später aufräumen damit....

Also, genug gemeckert, wir machten uns auf den Weg nach Penmarch. Und fuhren direkt zum Plage de la Torche, denn da hatten wir immer die schönsten Wellen bisher. Und auch heute war das so. Nur waren die Wellen noch höher und wilder als bisher. Keine Surfer waren im Wasser, das war zu gefährlich und zu wild. Außerdem ging die Flut wieder ganz hoch, bis zur Düne. Regenschauer peitschten immer wieder über die Region, das zauberte Regenbögen und dramatische Stimmungen, machte uns aber hie und da auch mal naß. Als es zu heftig wurde machten wir uns auf den Weg ins Mobil. Dort angekommen schien die Sonne wieder. Also gingen wir nochmal los und fotografierten eine Weile und als wir zurück ins Mobil kamen stellten wir fest, dass die Toilette mal wieder entleert werden mußte. Na gut, hier wissen wir, wo es eine Station gibt, nämlich an der Kläranlage. Im Sturm war das Leeren nicht so einfach, weil die Kacke überall herumgeweht wurde und auch der Eimer mehr als einmal durch die Luft flog.

Über Umwege fanden wir dann den Stellplatz fast direkt am Meer. Da die Sonne noch in den tiefhängenden Wolken hing und diese rosa färbte, lief ich noch schnell los um ein paar letzte Fotos zu machen während Gunter mit den Kindern im warmen Mobil das Essen zubereitete. Ich bestaunte die Wellen, so hoch hatte ich sie an dieser Küste noch nie gesehen. Ein paar Fotos mit bunten Wolken waren noch möglich, dann war die Sonne ganz verschwunden und die Wellen knallten ohne besondere Lightshow immer weiter an die Felsen. Ich freute mich im Mobil auf die warme Suppe.


May 23 2010

1.April – Cote Sauvage

Cote sauvage - Gewitterstimmung am Abend

Cote sauvage - Gewitterstimmung am Abend

Nach dem nächtlichen starken Regen wunderte ich mich sehr, dass wir wieder blauen Himmel hatten. Da müssen wir natürlich sofort raus. Ich ging mit Amy und Noah schon vor zum nahen Strand. Die beiden fanden einen Bach und bauten einen großen Wall in dem sich das Wasser sammelte. Ich fotografierte Wellen, die zwar bei Ebbe nicht ganz so hoch waren, aber die schön an die Felsen knallten. Wir konnten Höhlen erkunden, die jetzt frei zugänglich waren. Hinten hingen Bojen, so fest verkeilt, dass es uns unerklärlich war, wie die da so fest reingekommen sein konnten. Gunter kam schließlich auch und wir machten uns auf den Weg Richtung Quiberon. Die Küste war wunderschön, überall sammelten die Leute Muscheln, wir aßen in einem Cafe Pommes (alles andere war viel zu teuer und wir wußten auch nicht, ob uns das Meeresgetier schmecken würde). So saßen wir in der Sonne und genossen die Aussicht.

Bojen eigeklemmt in den Fels

Bojen eigeklemmt in den Fels

Anemone

Anemone

Fadenstern

Fadenstern

Danach erkundeten wir die zugänglichen Gezeitenbecken und fanden direkt interessante Seesterne und Seeigel, die sich Löcher in die Felsen gegraben hatten. Das hatten wir bisher noch nie gesehen. Ganz nach Quiberon liefen wir nicht, wir machten uns also langsam, immer die Küste erkundend auf den Rückweg. Im Womo aßen wir ausgiebig zu Mittag und ruhten uns aus. Ich sah die Wellen heranrollen und wollte gleich wieder los, fotografieren. Vor allem auch, weil Ruhe im Mobil unmöglich war, ein Womonachbar hatte 4 Hunde im Mobil und die jaulten und bellten was das Zeug hielt. Was nehmen die Leute auch so viele Hunde mit, wenn sie dann ohne sie wandern gehen? Gunter heulte mal mit und dann war kurz Ruhe, was zwar lustig war, aber nur hielt, bis das Gejaule wieder begann.

schaumige Wellen

schaumige Wellen

Ich ging also zu Amy und Noah, die den Strand schon wieder durchwühlten. Esra und Gunter kamen nach. Die Kids hatten heute keine Lust auf eine weitere 4-5 Stunden Wanderung. Was im sehr kalten Wind auch verständlich ist. Sie wollten nach einer weiteren Stunden am Strand ins Mobil und einen Film ansehen. Das war OK mit uns, dann würden wir in Ruhe allein fotografieren gehen. Wir machten uns also wieder auf den langen Weg. Der Strand ist sicher 4 km, evtl sogar mehr, vom Womostellplatz weg. Leider! Wir liefen schnellen Schrittes auf dem teilweise unwegsamen Gelände, der Wind war eiskalt, der Fotorucksack und das Staiv sehr schwer. In der Ferne über dem Meer hingen die ersten Regenwolken und sie sahen recht fotogen aus. Als wir endlich am Strand angekommen waren knallten die Wellen noch immer. Der Sandstrand ist sehr steil, das Wasser lief also nach dem Heranrollen schnell ab. Solche Stellen mag ich, da kann man schön arbeiten. Vor allem, wenn noch Steine am Strand sind und der Himmel mit schweren, fotogenen Regenwolken zuhängt. Fototechnisch mußte ich, da ich Weitwinkelaufnahmen machte relativ nah an die Steine und Wellen heran. Das hatte zur Folge, dass ich mehr als einmal fliehen mußte vor den Wassermassen. Die lange Wanderung zurück wollte ich nur sehr ungern mit nassen Füßen antreten. Wir packten es dann noch trocken zum Mobil zurück. Die Kinder hatten doch keinen Film angesehen, weil sie ein Gerät für den Anschluß nicht gefunden hatten. Sie lagen in den Betten und lasen. Und wieder wurden wir durch die Nacht gestürmt und geregnet. So ein Lärm im Mobil. Und wieder war der ständig unterbrochene Schlaf von wilden Träumen begleitet.


May 22 2010

31. März – Mt St Michel nach Cote Sauvage

Sturm an der Cote sauvage, beachtet die Menschen an der rechten oberen Ecke des Bildes. So groß waren die Wellen!

Sturm an der Cote sauvage, beachtet die Menschen an der rechten oberen Ecke des Bildes. So groß waren die Wellen!

Wir kamen gut von der Wiese runter am nächsten Morgen, wenn auch relativ spät, weil wir regenbedingt länger geschlafen hatten. Als Ziel hatten wir uns Erquy vorgenommen. Wir landeten aber im heftigen Gewitter, Hagel und Sturm. Teilweise war das Fahren gefährlich, weil so viel Hagel auf der Staße lag, dass es glatt wurde. Wir sahen, dass die ganze Küste zuhing und es nur 20 km im Land sonnig war.

So entschlossen wir uns nach kurzer Beratung, doch weiter südlich zu fahren, damit wir nicht nur vor Regen und Hagel im Mobil Zuflucht suchen müßten. Wir fuhren quer durch die Bretagne zur Cote Sauvage. Dort stürmte es zwar, aber die Sonne schien und die Wellen knallten nur so. So hatten wir die Küste noch nie gesehen! Das war klasse.

Leider gab es für Wohnmobile keine Parkplätze mehr. Das ist Mist! Alles ist mit Balken zu. Nicht mal halten kann man mehr. Wir parkten also auf dem einzigen Womo Parkplatz fast am Ende der Strecke der wilden Küste und liefen fast 2 Stunden mit dem schweren Fotogepäck und den Stativen in die Richtung der schönen Strände. Uff, das war wirklich lang und weit. Aber, wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten viele Fotos machen.  Die Kinder genossen diese wilden Wellen auch sehr, sie klagten nur über den heftigen und sehr kalten Wind. Die Sonne schien jedoch die ganze Zeit und so war es relativ gut auszuhalten. Wir bewunderten den Schaum, der sich am Strand ansammelte. Amy testete, wie weit man reingehen konnte. Sie meinte erst, die Hose werde nicht nass davon, aber nach ein paar Minuten weichte doch alles auf, sie war nicht nur nass, sondern auch schmutzig. Ich hatte vorher Wanderer gesehen, die ähnlich Muter auf ihren Hosen hatten:-) Nicht nur Kids sind neugierig. Das Bild von Amy im Schaum findet ihr weiter unten.

Erst kurz vorm besten Licht waren wir am Mobil zurück – wir mußten die 2 Stunden ja auch wieder zurück. Mit vielen Fotostopps verlängert sich so eine Wanderung. Doch dann waren alle meine Speicherkarten voll. Ich hatte zu oft auf Serie gestellt, was bei den rießigen Wellen so viel Spaß gemacht hatte. Außerdem habe ich auch endlich mal die Filmfunktion meiner 5D M2 genutzt. Bisher war mir das zu umständlich, aber so schlimm ist es mit dem Unstellen gar nicht und die Filme sind echt klasse! Nur die Speicherkarten reichen nicht mehr ganz so lang. Das Herunterladen dauerte aber leider zu lange, so machte ich erstmal nur eine 8Gb Karte leer und dann zogen Gunter und ich nochmal los.  Die Kids waren rechtschaffen müde, sie genossen einen Film während wir dann nochmal im Sturm die Haare verwehen liesen. Die Sonne verschwand leider hinter einer tiefen Wolkenwand am Horizont und Schwubs war das Licht weg. Schade, denn die Wellen knallten noch und ich hätte gern nochmal experimentiert. das kann man auch fast im Dunkeln, davon werde ich aber später berichten…

Und wieder wurde unser Schlaf die ganze Nacht von Regen und Sturm gestört. Wo das viele Wasser nur hergekommen war, bei dem blauen Himmel?

Hier nun ein paar Sturmbilder:

gewaltiges Naturschauspiel

gewaltiges Naturschauspiel

Zäune am Strand

Zäune am Strand

Amy im Schaum am Strand der Cote Sauvage

Amy im Schaum am Strand der Cote Sauvage

hohe Wellen an der Cote Sauvage

hohe Wellen an der Cote Sauvage

So, das war heute für Uwe, der schon auf den Bericht wartet. Liebe Grüße an dieser Stelle!

Hier ein Link zu Uwe’s Blog.


May 17 2010

30.März – St Valery nach St Michel

St Michel in Regennacht

St Michel in Regennacht

Morgens schliefen wir aus, was am Wetter lag. Aber auch daran, dass Nachts nochmal Ebbe gewesen war und die Bagger auch im Dunkeln Krach machen konnten. Das taten sie auch, ab ca. 4:00 Uhr. Es regnete und gab Gewitter, also alles in allem sehr laut. Ich träume immer viel Quatsch, wenn ich so leicht schlafe, das unterstützte meine Erholung nicht weiter. Die Kids bekamen zwar von dem Lärm in der Nacht nichts mit, wollten aber trotzdem lange schlafen, es sind ja Ferien. Wir verbrachten dann morgens noch eine Weile am Strand, zuerst bauten Amy und Noah noch eine Burg im Sand, aber die Flut kam so heftig und schnell, dass mit einer Welle alles wieder glatt war. So gaben sie auf, es gab am Kieselstrand kein weiteres Sandfleckchen. Ich machte ein paar Fotos von Wellen, aber, da die Sonne nur spärlich schien, die Wellen so hoch waren, dass der Sand drunter aufgewirbelt wurde, machte es nicht so viel Spaß. Wir liefen nochmal hoch auf den Berg, nicht ganz, weil es sehr matschig war, aber so weit, dass wir einen schönen Überblick bekamen. Der Stellplatz war diesmal übrigens sehr wenig besucht, so hatten wir den noch nie gesehen. Ob das am Lärm lag?

Wir fuhren dann Richtung Granville, es dauerte lange, bis wir endlich da waren. In der Stadt war es recht unangenehm zu fahren. Einmal landeten wir in einer Straße, die definitiv zu eng für uns war. Ein Händerler wollte fast die Markise einrollen, tat es aber dann nicht. Schaute nur wenig mitleidig, wir sollten schon sehen, wie wir wieder rauskamen. Dann fanden wir den Stellplatz leider nicht. Der war bisher immer vor dem Aquarium am Berg, und von da aus hatte man einen wunderbaren Blick über den Hafen und es gab einen Leuchtturm in der Nähe. Leider gab es überall Balken, keine Womos mehr erwünscht. Den Stellplatz gab es nicht mehr, wie schade. Wir mußten also weiterfahren. Und folgten dem Navi, aber nur bedingt. Warum der immer die engsten Gassen nehmen will verstehe ich nicht! (Doch, doch, wir haben ihn so eingestellt, dass er große Straßen nehmen soll. Er macht es nur nicht…) Jedenfalls landeten wir sehr spät, im strömenden Regen am Mt St Michel. Und: alle Parkplätze waren gesperrt, weil eine sehr hohe Flut erwartet wurde. So hatten wir das noch nie gesehen. Das Wasser schoß nur so in die Bucht, wie ein Fluß und es kam immer weiter. Der Parkplatz war im Nu völlig überflutet. Wir hatten einen Stellplatz etwas abseits auf einer Wiese gefunden, da standen nur drei Mobile aber wir stellten uns dazu. Auf Wiese, was mir nicht so recht war, weil es immer und immer wieder regnete. Wir liefen nochmal Richtung St Michel, waren ja jetzt ewig weit davon entfernt. Es war eiskalt, eisekalt. Brr, nach der Wanderung hatte ich Eisbeine.

Straße zum St Michel

Straße zum St Michel

Ein paar Mobile parkten oben an der Straße. Das Wasser floß schneller in die Bucht als man laufen konnte. Welch ein Schauspiel!

überfluteter Parkplatz

überfluteter Parkplatz

So hoch hatten wir die Flut hier noch nie gesehen. Und wir waren ja schon oft am St Michel. Ob das an den Baumaßnahmen liegt, welche den Klosterberg ja wieder als Insel wieder herstellen wollen?

Wir schliefen wieder eher schlecht durch die Nacht, weil es stürmte und schüttete. Ich hatte Bedenken wegen der Wiese. Wir hatten in England ja schlechte Erfahrungen gemacht mit dem Wegkommen nach starkem Regen.

letzter Reiseblogeintrag


May 14 2010

29. März – Reisevorbereitungen und St Valery

Leuchtturm von St valery

St Valery

So, endlich geht es etwas weiter hier mit dem Reisebericht:-)

Reisevorbereitungen:

Wie üblich war es hektisch vor unserer Reise. Und das, obwohl wir uns bewußt waren, wie schnell die Osterferien auf uns zurasten. Wahrscheinlich war es den Kindern noch nicht schnell genug, ich konnte aber mein selbst auferlegtes Arbeitspensum kaum bewältigen.
Wir hatten lange auf wärmeres Wetter gewartet, denn das Mobil brauchte Wartung. Leider hatten wir es nach Ende der langen Reise nicht direkt geputzt, das war ein Fehler. Dann macht man es nämlich nicht mehr. Es war also noch schmutzig, glücklicherweise aber nur außen. Innen war es rein :-)

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Apr 10 2010

Normandie & Bretagne April 2010

Wir sind zurück von der Bretagne. Die Osterferien waren zu kurz, es war zu hektisch vor der Reise und auch danach…

Jetzt ganz kurz die Ankündigung: der Bericht wird in den nächsten Tagen stückweise hier im Blog veröffentlicht. Als Vorgeschmack ein Foto. Aufgenommen in St Valery en Caux, bei stürmischem Regenwetter, extrem niedriger Ebbe und viel Lärm im Hafenbecken.

Hafenbecken wir ausgebaggert

Bagger in St Valery

Meer morgen:-)


Feb 4 2010

Weltreise zu gewinnen – Linktipp

Habe schon vor einiger Zeit diese Seite gefunden und war begeistert. Schon lange mag ich den Reiseanbieter Colibri sehr, sehr gerne. Die Reiseangebote sind genau nach meinem Geschmack, für jede Flugreise werden Bäume gepflanzt, es macht einfach Sinn in die Welt zu fahren und sich gleichzeitig dafür zu bedanken!

Jetzt gibt es einen Wettbewerb, mit einem unschlagbaren 1. Preis:

Eine Weltreise, “In 80 Tagen um die Welt”!  Und da sind alle wunderbaren Colibrireisen, die ich schon immer gerne machen würde aneinander gereiht – ich liste sie hier nicht auf, die könnte Ihr selbst auf dieser Seite finden:

Weltreise gewinnen

Übrigens wird für jeden 10. Besucher auf der Wettbewerbsseite ein Baum gepflanzt:-) Vielleicht packen wir es ja, mit diesem kleinen Blogbeitrag ein paar Bäume pflanzen zu lassen!

Ich selbst weiss noch nicht, ob ich mitmache… Mit drei Kindern ist es nicht so einfach mal 80 Tage in die Welt zu fahren.  Obwohl ich natürlich Fernweh habe!

Kennt Ihr auch solch schöne Wettbewerbe? Würde mich freuen, ein paar in den Kommentaren zu finden!

Herzliche Grüße von Gabi


Jan 29 2010

Teure Kamera – gute Fotos…

billige Kamera – schlechte Fotos?

Das ist mir schon oft gesagt worden.  “Ach, du hast ja auch eine teure Kamera, deswegen sind Deine Bilder so schön!”

Ja, ich habe auch teure Kameras, obwohl selbst das alles relativ ist. Für den Canonservice bin ich noch nicht im Profibereich.  Aber: stimmt das? Macht man mit einer teureren Ausrüstung wirklich bessere Bilder?

Ich denke in gewissen Momenten schon. Wenn man auf einem kleinen, wackligen Boot steht und kleine, schnelle Vögel aufnehmen möchte, ist es wesentlich besser mit einem lichtsstarken Tele und einer schnellen Kamera ausgerüstet zu sein. Auch eine größere Megapixelzahl kann hilfreich sein, wenn man wegen der “Kleinheit” der Tiere, Ausschnitte nehmen muß.

Trotzdem habe ich festgestellt, dass man auch mit relativ günstigen Kameras Themen bearbeiten kann, die mit schweren Spiegelreflexausrüstungen schlicht nicht umzusetzten sind! Doch, das denke ich!

Ich habe sogar mehrere Beispiele dafür. Möchte es aber im heutigen Blogpost dabei belassen, ein Foto zu zeigen, welches ich mit einer unserer allersten, digitalen Kompaktkameras gemacht hatte, während die Spiegelreflex (damals sogar noch analog) im Rucksack ruhte und daher nicht griffbereit war.  Damals waren wir in Neuseeland und die Kinder entdeckten ein Bild an der Wand einer Bäckerei. Sofort liefen sie los um das Gemälde zu erkunden. Die Kompakte hatte ich umhängen und “klick” hatte ich mein Bild. Völlig ungestellt.

Kids in Kaikoura

Zur Zeit habe ich zwei “Lieblingskompakte”. Die Canon S 3, welche ich mal beimFotowettbewerb gewonnen habe und die Pentax W 10. Was man mit den beiden machen kann, kommt dann als nächstes.

Aber Eure Meinung würde mich an dieser Stelle sehr interessieren. Braucht man eine teure Ausrüstung für gute Fotos?

Liebe Grüße von Gabi